Unsere Volkstanzverein

  • Für die Tänzer ist der Volkstanz nicht nur ein nützlicher Zeitvertreib, ein Hobby.
  • Volkstanz ist mehr: eine Lebensart, Freundschaft, Reisen, Unterhaltung, Spaß.
  • Es ist eine höhere Form des emotionalen Ausdrucks, die den ganzen Charakter formt und uns menschlicher macht. Das sind die Ideen, die die jungen Leute des Ensembles verbinden, und sie handeln im Lichte dieser Ideen.
  • Die primäre Aufgabe unseres Vereins ist es, die Traditionen und Bräuche unserer engeren Heimat, des Komitats Tolna und der Region Sárköz, kennenzulernen und zu bewahren, sowie die Tanzkultur des Karpatenbeckens kennenzulernen, zu inszenieren und die Volkskultur zu vermitteln.
  • Die Weitergabe all dieses Wissens macht Volkstanz und Volksmusik zu einer gemeinschaftsbildenden und gemeinschaftsstiftenden Kraft.
  • Unsere Tanzgruppen repräsentieren authentische Tanzstile, und unsere Choreographien beziehen oft Bräuche, Geschichten und Märchen mit ein. 
  1. Die meisten Leute denken beim Volkstanz (anders): Wenn ich mit dem Gesicht zu meinem Partner stehe und mich an seiner Taille/Schulter festhalte und einen Schritt mache, sagen wir nach rechts, und dann setze ich meinen linken Fuß neben den rechten, und dann mache ich das Gleiche rückwärts, dann tanze ich Volkstanz: das ist der Ein-Schritt-Tanz.
  2. Wenn ich die gleiche Methode anwende und zwei Schritte hin und her mache, ist das ein Zwei-Schritt-Tanz. Wenn mein Partner und ich um eine imaginäre Achse zwischen uns gehen/laufen, ist es ein Rundtanz.
  3. Nun, es ist etwas komplizierter als das. Selbst bei den einfachsten dieser Schritte stellt sich die Frage, ob wir die Schritte z.B. mit gebeugten Knien oder halbnackt oder mit gebeugten Knien machen, denn wenn wir es so machen, ist es ein für diese Region typischer Tanz, wenn wir es aber so machen, machen wir einen für eine andere Region typischen Tanz.
  4. Deshalb muss jeder, der den ungarischen Volkstanz im Rahmen seines Berufes unterrichten will, zumindest ein Minimum an Kenntnissen über seine Ursprünge, historischen Schichten, Tanzformen, geographische Aufteilung usw. haben.

Die heutigen Formen der Volkstanztypen

die zu den neueren Schichten des ungarischen Tanzerbes gehören, haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten entwickelt und sind zum Ausdruck des ungarischen nationalen Tanzcharakters im In- und Ausland geworden.

Der Drang zur Schaffung einer nationalen Kultur im 19. Jahrhundert trug auch zur Verbreitung neuer ungarischer Tanzstile bei. Solche neuen und sehr beliebten Tänze waren der Csárdás und der Verbunk.

Hier, in den Paartänzen, wurden die geschlossenen Formen des Zusammenfügens dominant. Neben den unkontrollierten, informellen Formen des Verbunkens (Rekrutierens) wurden auch gebundene Kreisformen wichtig.

Die neuen Tanzformen knüpfen an das neuartige Liedmaterial unserer Volksmusik sowie an die ungarische